Taxi & Limousinen Service München - Münchner Kirchen



Taxi & Limousinen Service München  Bedeutende Münchner Kirchen.  Taxi & Limousinen Service München


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Allerheiligenkirche am Kreuz.
Kreuzstraße 10, Stadtplan 80331 München .
Die Katholische Filialkirche Allerheiligenkirche am Kreuz, auch Kreuzkirche genannt, ist die ehemalige Friedhofskirche der Stadtpfarrei St. Peter und bis heute Nebenkirche des "Alten Peters". Durch die Stadterweiterung Ludwig des Bayerns wuchs die Einwohnerzahl der Stadt so sehr, dass die Friedhöfe um die beiden Stadtkirchen Alter Peter und Frauenkirche nicht mehr ausreichten. Deswegen wurden die Friedhöfe an den damaligen Stadtrand verlegt, blieben aber noch innerhalb der Stadtmauern. 1478 wurde der Friedhof der Pfarrei St. Peter ins Hackenviertel verlegt. Jörg von Halsbach, genannt Ganghofer, plante und errichtete die Friedhofskirche, die als Besonderheit nach Süden ausgerichtet ist; bis ins 19. Jahrhundert war jede Ausrichtung als nach Osten verpönt, gerade für Friedhofskirchen, erwartete man doch die Wiederkunft Christi von Osten, der aufgehenden Sonne her. Jörg von Halsbach entwarf einen unverputzten, dreijochigen Rohziegelbau mit Turmhelm und vier gekappten Giebeln. Im Langhaus ist noch ein gotisches Netzgratgewölbe erhalten. 1485 wurde die Kirche als Allerheiligenkirche am Kreuz eingeweiht. Nach 1493 erhielt die Kirche ihren Chorturm. Die Kirche wurde 1620 barockisiert. Der Ostchor erhielt ein barockes Tonnengewölbe mit Stichkappen. 1814 wurde die Kreuzkirche wieder regotisiert im Sinne des Historismus.Der mächtige Turm beherbergt zwei Glocken aus dem 18. und 19. Jahrhundert in den Schlagtönen gis1 und h1. Die Glocken werden über das elektrische Uhrwerk angeschlagen, können aber sonst nur per Seilzug geläutet werden, was beispielsweise während der Pfarrfronleichnamsprozession der Mutterpfarrei St. Peter der Fall ist.

Alter Peter.
Rindermarkt 1,Stadtplan 80331 Müchen .
Auf dem Petersbergl gab es ursprünglich eine romanische Kirche, die eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit zwei eingebundenen Westtürmen war. Ob diese typische bayerische Klosterkirche der Romanik der Gründungsbau war, ließ sich nicht nachweisen. Ein unter dem nördlichen Teil des Chors gefundener viereckiger Raum, im Allgemeinen als "Alter Raum" bezeichnet, wurde zeitweise vor die Stadtgründung Münchens datiert. Nach neuerer Erkenntnis handelt es sich dabei jedoch eher um Überreste einer um 1158 erbauten herzoglichen Zollstation. Nachweisbar ist dagegen, dass Herzog Otto I. die Kirche 1181 erweitern ließ und diese erweiterte Kirche 1190 durch Bischof Otto II. von Freising geweiht wurde. Die Kirche St. Peter gehört zu den Wahrzeichen Münchens und ist zugleich die älteste Pfarrkirche der Stadt, weshalb sie im Volksmund liebevoll "Alter Peter" genannt wird. Die Kirche steht auf dem Petersbergl, der einzigen nennenswerten Erhebung innerhalb der historischen Alstadt von München. Bereits im 11. Jahrhundert stand an dieser Stelle auf dem Petersbergl eine Kirche - im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrmals umgebaut und erweitert. Das erklärt die unterschiedlichen Stilrichtungen der Kunstwerke, die im Inneren der Kirche zu finden sind. Dazu zählen auch der prunkvoll vergoldete Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert und die großflächigen Deckenfresken, die sich durch das ganze Langschiff ziehen. Um das Kirchenschiff des Alten Peter gruppieren sich in der Marienplatz, der Viktualienmarkt und der Rindermarkt. Bei schönem Wetter lohnt es sich die Aussichtsplattform auf dem Turm zu besteigen. Ganze 306 Stufen müssen dafür erklommen werden, doch man wird mit einem herrlichen Blick über die Dächer Münchens belohnt. Bei Föhnwetter reicht die Sicht sogar bis auf die Alpenkette.

Asamkirche.
Sendlinger Str. 62 ,Stadtplan 80331 München .
Die Asamkirche (offiziell St.-Johann-Nepomuk-Kirche) wurde von 1733–1746 von den Brüdern Asam (Cosmas Damian Asam und Egid Quirin Asam) errichtet. Sie gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der beiden Hauptvertreter des süddeutschen Spätbarocks. Die Kirche sollte ursprünglich als Kapelle der inzwischen in München ansässigen Brüder Asam entstehen. Nachdem es Egid Quirin Asam zwischen 1729 und 1733 gelang, mehrere neben seinem Wohnhaus gelegene Grundstücke zu erwerben, errichtete er ab 1733 zusammen mit seinem Bruder Cosmas Damian dort die Kirche St. Johann Nepomuk. Die Kirche wurde ohne Auftrag und als Privatkirche zur höheren Ehre Gottes und zum Seelenheil der Baumeister errichtet. Das ermöglichte den Brüdern auch, unabhängig von den Vorstellungen von Auftraggebern zu bauen. Obwohl die Kirche eigentlich als Privatkirche geplant war, mussten die Gebrüder sie nach Protesten der Bevölkerung öffentlich zugänglich machen. Egid Quirin Asam konzipierte die Kirche als Beichtkirche für die Jugend. So enthält sie sieben Beichtstühle mit allegorischen Darstellungen. Die barocke Fassade ist eingebunden in die Häuserflucht der Sendlinger Straße und schwingt sich nur leicht konvex nach außen. St. Johann Nepomuk entstand auf engstem Raum, das Grundstück misst nur 22 auf 8 m. Umso erstaunlicher ist die Leistung der beiden Baumeister, denen es gelang, in dem zweistöckigen Innenraum Architektur, Malerei und Plastik harmonisch zu verbinden. Am Hochaltar finden sich vier Säulen als Referenz zu den vier Bernini-Säulen über dem Petrusgrab in St. Peter in Rom. An oberster Stelle steht Gott, der Erlöser. Unterhalb des Tabernakels ist eine Reliquie des heiligen Johannes von Nepomuk aufbewahrt. Gegenüber einer gewöhnlich sehr streng gegliederten barocken Pfarrkirche weist die Asamkirche aufgrund ihrer Eigenschaft als Privatkirche einige Eigentümlichkeiten auf: Die Kirche ist gewestet - und nicht wie üblich geostet. Zudem ist das gegenüber der Kanzel angebrachte Kruzifix zu niedrig aufgehängt. In Barockkirchen soll dieses höher als die Kanzel hängen, so dass auch der Prediger zu Jesus aufschauen muss. Bei einem Bombenangriff 1944 wurde der Chor stark beschädigt, erst mit der Innenrestaurierung von 1975 bis 1983 wurde nach Quellenstudium ein hypothetisches ursprüngliches Erscheinungsbild des Chors hergestellt.

Bürgersaalkirche.
Neuhauser Straße 14,Stadtplan 80333 München .
Der Bürgersaal in München, seit der Weihe des Hochaltars am 13. Mai 1778 inoffiziell auch "Bürgersaalkirche" genannt, ist der Bet- und Versammlungssaal der Marianischen Männerkongregation »Mariä Verkündigung« am Bürgersaal zu München. Er wurde 1709/10 nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi erbaut. Seit 1778 wird der Saal als Kirche genutzt. Nachdem der alte Kongregationssaal zu klein wurde, entschlossen sich die Sodalen der 1610 gegründeten Marianischen Männerkongregation »Mariä Verkündigung« zu einem Neubau. Da er zuerst nicht für Gottesdienstfeiern vorgesehen war, entschied man sich für eine Lage an der Ost-West-Magistrale der Salzstraße in unmittelbarer Nähe zu dem Jesuitenkloster St. Michael, in deren Gymnasium die Marianische Männerkongregation gegründet worden war. Auch hatten die Jesuiten die seelsorgerliche Leitung. Insofern ist der Bau des Bürgersaales rein privat durch die Marianische Männerkongregation finanziert. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Bürgersaal bei Fliegerangriffen 1944 bis auf die Außenmauern zerstört; nur die Hauptfassade blieb unbeschädigt.Die Fassade folgt dem Aufbau im Inneren, die eine Unterteilung in eine Oberkirche und eine Unterkirche kennt. Die Oberkirche entspricht dem Bürgersaal vor seiner Zerstörung. Lediglich das Deckenfresko "Mariae Himmelfahrt" (Martin Knoller, 1773/74) wurde nicht rekonstruiert. Der Gesamtentwurf stammt von Johann Andreas Wolff. Deutlich erkennbar ist der ursprüngliche Verwendungszweck als Saal, der durch den Hochaltar im Norden eine neue Orientierung erhält. Die Unterkirche besteht aus einem fensterlosen, dreischiffigen Raum, der erst seit Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit der Kongregationsdruckerei zur Krypta umgewandelt wurde.

Theatinerkirche.
Theatinerstraße 22 ,Stadtplan 80333 München .
1659 legte Henriette Adelheid von Savoyen, Gemahlin von Kurfürst Ferdinand Maria, das Gelübde ab, als Dank für die Geburt eines Erbprinzen die „schönste und wertvollste Kirche“ errichten zu lassen. Diese sollte Hofkirche und Stiftskirche für die Theatiner werden. Nachdem der Kronprinz und spätere Kurfürst Max Emanuel am 11. Juli 1662 geboren worden war, erhielt Agostino Barelli aus Bologna den Entwurfsauftrag. Als Bauplatz für Kirche und Kloster wurde die Nordostecke des Kreuzviertels direkt an Stadtmauer und Schwabinger Tor ausgewählt, der gegenüber der Residenz liegt. Bereits am 29. April 1663 erfolgte die Grundsteinlegung. Barelli nahm sich als Vorbild die Mutterkirche der Theatiner, Sant’Andrea della Valle in Rom. Während der Rohbauarbeiten kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Barelli und seinem Bauleiter Antonio Spinelli, selbst Theatiner und Beichtvater Henriettes, die zur vorübergehenden Entlassung Barellis führten. Schließlich vollendete Agostino Barelli bis 1674 noch den Rohbau und verließ dann München. Im selben Jahr übernahm Enrico Zuccalli die künstlerische Leitung. Schwerpunkt seiner Tätigkeit war die Außengestaltung. Zuccalli bestimmte die Form der 71 m hohen Tambourkuppel und der sehr eigenwilligen Türme. Gleichzeitig arbeitete er auch an der dekorativen Ausgestaltung des Kircheninnenraumes entscheidend mit. Ebenfalls 1674 begannen der Comer Giovanni Nicolò Perti und Giovanni Viscardi sowie Abraham Leuthner mit den Stuckarbeiten. Am 11. Juni 1675 wurde die Kirche geweiht – sie war zu diesem Zeitpunkt weitgehend noch im Rohbauzustand. Lange Diskussionen über die endgültige Fassadengestaltung verzögerten die Fertigstellung; ein endgültiges Ergebnis wurde nicht gefunden. So errichtete Zuccalli zuerst zwischen 1684 und 1692 nach seinen Plänen die Türme, 1688 war die Innenausstattung vollendet. Ab 1692 bis zur Fertigstellung übernahm Giovanni Viscardi die Bauleitung. Henriette von Savoyen erlebte die Fertigstellung der Theatinerkirche nicht mehr, sie war bereits im Jahre 1676 verstorben. Dennoch blieb die Außenfassade der Theatinerkirche weiterhin unvollendet, da trotz langer Diskussionen keine Einigung erzielt werden konnte. Erst rund 100 Jahre nach der Weihe entwarf François de Cuvilliés der Ältere 1765 eine Fassade im Stile des Rokokos mit nur leichten Veränderungen, die sein Sohn François de Cuvilliés der Jüngere vollendete. Die Theatiner erlangten einen guten Ruf als Seelsorger und Gelehrte, bis sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein zunehmender Verfall der Ordenszucht und der Klosterfinanzen bemerkbar machte. Daher hob Kurfürst Max IV. Joseph, der spätere König Max I. Joseph, am 26. Oktober 1801, also bereits vor der Säkularisation das Kloster auf. Die Theatinerkirche blieb Stiftskirche und Hofkirche, im Konventgebäude zogen die übrigen drei kurfürstlichen Departements (Ministerien) (Finanzen, Justiz und Geistliche Sachen) ein, nachdem bereits 1799 also schon vor Aufhebung des Klosters, das Departement der Auswärtigen Angelegenheiten in das Theatinerkloster eingezogen war. Somit war das Theatinerkloster bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts sozusagen der Standort der kurfürstlichen Regierung. Während des Zweiten Weltkrieges, besonders in den Jahren 1944/45, wurde die Kirche teilweise schwer, das Kloster bis auf den Westtrakt sehr schwer zerstört. Das Altarbild Die Stiftung der Theatinerkirche durch das Kurfürstenpaar (Antonio Zanchi, 1675) wurde ebenfalls zerstört. Bereits 1946 begann der Wiederaufbau, der 1955 weitgehend abgeschlossen wurde. Seit 1954 betreuen Dominikaner die Stiftskirche und haben seitdem eine kleine Niederlassung an St. Kajetan. Der Wiederaufbau des Klosters wurde 1973 abgeschlossen. Seit 2001 ist eine umfassende Generalsanierung im Gang, bei welcher die Theatinerkirche auch eine neue Altarraumgestaltung erhalten wird.

Damenstiftskirche St. Anna.
Damenstiftstr. 1,Stadtplan 80331 München .
Die Katholische Damenstiftskirche St. Anna ist eine Filialkirche der Katholischen Stadtpfarrkirche St. Peter ("Alter Peter") in München. 1440 errichtete Herzog Albrecht III. von Bayern-München eine Kapelle beim Haus der Indersdorfer Klostergemeinschaft in Altheim, damals noch ein selbständiges Dorf im Bereich der heutigen Straße "Altheimer Eck". Diese Kapelle musste einem gotischen Neubau weichen, der nach Plänen von Lukas Rottaler errichtet und 1496 eingeweiht wurde. Nachdem 1732 mit der Errichtung eines Neubaus für diese gotische Kirche begonnen wurde, ließ Kurfürst Karl Albrecht, der spätere Kaiser Karl VII., 1733 den Grundstein für die neue Klosterkirche der Salesianerinnen legen, die dort ein Kloster in der Rechtsform eines Damenstiftes einrichten. Architekt war Johann Baptist Gunetzrhainer, die Innenausstattung übernahmen die Brüder Asam. Die Damenstiftskirche wurde 1735 eingeweiht. Die Damenstiftskirche wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Außenmauern zerstört. 1980 erfolgte der Wiederaufbau durch Erwin Schleich. Da man für das Deckenfresko keine falsche Farbe verwenden wollte und es nur s/w-Fotos gab, entschied man sich für ein schwarz-weißes Deckengemälde. Ähnlich wurden die drei großen Altarblätter umgesetzt. Unüblich in Bayern ist auch die figürliche Darstellung des Abendmahles. Das ehemalige Damenstift selbst, das von Kurfürstin Maria Anna für Adlige gegründet wurde, ist heute eine Realschule. Die Anzahl der Stiftsdamen war auf zehn adlige Fräulein festgelegt. Ein Alter von 15 Jahren und ein Nachweis von 16 Ahnen war Voraussetzung für die Aufnahme in das eigens errichtete Stiftungs- und Wohngebäude. Kurfürst Maximilian IV. Joseph änderte am 18. Februar 1802 die Statuten und die Damenzahl von zehn auf 18. Bis zur Verheiratung waren ihnen und der Äbtissin finanzielle Zuwendungen, die gestaffelt waren, zugesichert. Inzwischen bayerischer König legte Maximilian IV. Joseph am 6. Mai 1809 fest, dass nun durch Tapferkeit ausgezeichnete Damen und gefallene Offiziere berücksichtigt werden sollten. Dadurch wurden die Zuwendungen niedriger und das Eintrittsalter wurde auf zwölf Jahre gesenkt. Später war die Damenzahl auf 25 (große Zuwendung) und 48 (kleine Zuwendung) erhöht.

Dreifaltigkeitskirche.
Pacellistr. 6,Stadtplan 80335 München .
Die katholische Dreifaltigkeitskirche ist eine Votivkirche der Münchner Stände und wurde im Stil des bayerischen Barock nach Plänen von Giovanni Antonio Viscardi 1711 bis 1718 erbaut. Sie ist eine Klosterkirche der Karmelitinnen und eine Nebenkirche der Metropolitanpfarrei zu Unserer Lieben Frau in der Pacellistraße in München-Altstadt-Lehel . Man löste damit ein Gelübde ein, welches aufgrund einer Prophezeiung von Maria Anna Lindmayr gegeben wurde und erhoffte sich durch den Bau im Spanischen Erbfolgekrieg von den Österreichern verschont zu bleiben. Im Inneren sind bedeutende Werke von Cosmas Damian Asam (Deckenbilder), Joseph Ruffini, Andreas Faistenberger, Johann Baptist Straub und Johann Georg Baader zu bewundern. Das Patrozinium wird zum Fest der Allerheiligen Dreifaltigkeit (der Sonntag nach Pfingsten) begangen.Während des Zweiten Weltkrieges war dies die einzige Kirche der Innenstadt Münchens, welche von der Zerstörung durch Bomben verschont blieb.

Frauenkirche (Dom zu Unserer Lieben Frau)
Frauenplatz 1,Stadtplan 80331 München .
Die beiden Zwiebeltürme der gotischen Dom- und Stadtpfarrkirche „Zu unserer Lieben Frau“ sind das unverwechselbare Wahrzeichen der Stadt München. Sie befindet sich in der Münchner Altstadt unweit vom zentral gelegenen Marienplatz. Ihr Bau begann 1468 unter Herzog Sigismund, der Jörg von Halsbach mit dem Kirchenbau beauftragte. Im zweiten Weltkrieg wurde die Frauenkirche bei Luftangriffen sehr schwer beschädigt und danach in mehreren Bauphasen wieder aufgebaut und renoviert. Der Südturm des Doms kann bestiegen werden und bietet einen einzigartig weiten Blick über die Dächer Münchens bis auf die Alpen. Im Eingangsbereich des imposanten spätgotischen Innenraums trifft man u.a. auf den sagenumwobenen Teufelstritt im Boden der Kirche. Sehenswert ist zudem die Fürstengruft im Innenraum unter dem Chor. In der ältesten Münchner Ruhestätte der Wittelsbacher befindet sich auch das Grab von Kaiser Ludwig dem Bayer (1282-1347)

Heilig-Geist-Kirche.
Tal 77,Stadtplan 80331 München .
Die Heilig-Geist-Kirche befindet sich im Tal direkt neben dem Viktualienmarkt. 1392 von Gabriel Ridler vollendet zählt sie zu den ältesten noch erhaltenen Kirchengebäuden Münchens. Im 18. Jahrhundert wurde der gotische Bau von den Brüdern Asam und Johann G. Ettenhofer barockisiert und in den Folgejahren mehrmals erweitert. Nach enormen Beschädigungen im zweiten Weltkrieg begann 1946 der Wiederaufbau der ehemaligen Spitalkirche. Die Rekonstruktion des Innenraums mit seinem Hochaltar und den bedeutenden Asam-Fresken leitete seit 1973 der Architekt Erwin Schleich.

Maria Ramersdorf.
Ramersdorferstraße 6,Stadtplan 81669 München .
Die Kirche Maria Ramersdorf in München ist nicht nur eine beliebte Kirche zum Heiraten, sondern gehört auch zu den ältesten Wallfahrtszielen Bayerns. Die erste Kirche wurde vermutlich im 8. Jahrhundert erbaut, im 15. Jahrhundert errichtete man an der gleichen Stelle die jetzige Kirche, die der Gottesmutter geweiht ist. Die Geschichte der Wallfahrt begann im 14. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden viele Gläubige durch ein Marienbild angelockt. Als Herzog Otto V. 1397 der Kirche den Kreuzpartikel schenkt, den sein Vater, Kaiser Ludwig getragen haben soll, wird die Anzahl der Wallfahrer noch um einiges höher.

Pfarrkirche St. Anna.
St.-Anna-Platz 5,Stadtplan 80538 München .
Der Sankt Anna-Orden wurde am 19. September 1783 von der Witwe des verstorbenen Kurfürsten Maximilian III. Joseph von Bayern, Maria Anna Sophie von Bayern für Töchter des katholischen bayerischen Adels gestiftet. Um in das Damenstift zu St. Anna in München aufgenommen und mit dem Orden beliehen zu werden, mussten die ledigen Bewerberinnen mindestens achtzehn Jahre alt sein und sechzehn adelige Ahnen nachweisen können. Diese Zahl wurde später auf acht reduziert. Auch konnten ab 1802 sechs Töchter nicht adeliger Offiziere und Beamten sowie ab 28. November 1808 evangelische Damen Aufnahme finden. Ab 1841 konnte auch Ausländerinnen aufgenommen werden. Die Aufnahmegebühr lag im Jahre 1875 bei 200 und bei Ausländerinnen bei 1.600 Mark. Die Ordensdekoration besteht aus einem kreisförmig gerundeten, goldgeränderten Kreuz mit nach außen sich verbreiternden Armen. Die Kreuzarme sind weiß emailliert mit einem dunkelblau emaillierten Rand und auf ihnen steht von oben nach links die Worte SUB TUUM PRAESI DIUM (Unter Deinem Vorsitz), Rückseitig NOS TER PATRO NUS. (Unser Schutzherr). Zwischen den Kreuzarmen sind halbkreisförmig goldgeränderte Ansätze angebracht. Das weiß emaillierte und goldeingefaßte Medaillon zeigt auf der Vorderseite die goldene Figur der Immaculata, hinten die goldene Figur des Bischofs St. Benno. Getragen wurde das Kreuz an einer Doppelschleife mit einem himmelblauen Band mit silbernen Seiten- und hellgelben Randstreifen. Bei feierlichen Anlässen wurde ein Band in gleicher Farbe als Schärpe von der linken Schulter zur rechten Hüfte getragen. Für die Stiftsdamen gehörte eine mit Spitzen besetzte schwarze Ordenskleidung (Kleid) dazu.

Salvatorkirche.
Salvatorplatz 17,Stadtplan 80333 München .
Die Kirche St. Salvator befindet sich im sogenannten Kreuzviertel der historischen Altstadt. König Ludwig I. überließ das 1492 bis 1494 unter Herzog Albrecht erbaute und 1803 säkularisierte Gotteshaus den in München ansässigen orthodoxen Griechen zur Nutzung. Seitdem stellt die ehemalige Friedhofskirche den Mittelpunkt des religiösen Lebens der Griechen in München dar. Von besonderer Bedeutung sind u.a. die feinstrahligen, sternförmigen Netzrippengewölbe sowie die Ikonostasen, die nach Entwürfen Leo von Klenzes gestaltet sein sollen.

Schlosskirche Blutenburg.
Seldweg 15,Stadtplan 81247 München .
Die Schlosskirche Blutenburg ist seit 1488 Teil des Schlosses in Obermenzing. Die Kirche an der Würm besitzt eine spätgotische Ausstattung. Zu den Hauptwerken der Tafelmalerei zählen die drei Altäre Jan Polacks. Auf dem Hauptaltar sind bei geschlossenen Flügeln die Heiligen Bartholomäus und Sigismund und die Stifterfigur des Herzogs zu erkennen. In geöffnetem Zustand sieht man auf dem linken Flügel die Taufe Christi, auf dem rechten die Krönung Mariens mit den Gestalten der Dreifaltigkeit auf dem Thron. Zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche gehören unter anderem auch die Holzfiguren der zwölf Apostel. Der Bildhauer der Werke ist unbekannt.

St. Ludwig.
Ludwigstr. 20,Stadtplan 80539 München .
Die katholische Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig in München, genannt Ludwigskirche, ist der erste Monumentalkirchenbau im Rundbogenstil und besitzt das zweitgrößte Altarfresko der Welt. Die Pfarr- und Universitätskirche befindet sich in der Ludwigstraße, gegenüber des Beginns der Schellingstraße. König Ludwig I. ließ sie ab 1829 nach den Plänen von Friedrich von Gärtner für seine Prachtstraße errichten. 1844 wurde sie fertiggestellt und eingeweiht. Nach ihrer schweren Beschädigung im zweiten Weltkrieg erfolgte ab 1954 ihr Wiederaufbau durch den Architekten Erich Schleich. Zu den bedeutendsten Kunstwerken zählt das große Chorfresko „das jüngste Gericht“ von Peter Cornelius sowie die Kalksteinfiguren der vier Evangelisten mit Christus von Ludwig von Schwanthaler.

St. Benno.
Ferdinand-Miller-Platz 1,Stadtplan 80335 München .
Die katholische Pfarrkirche St. Benno in der Maxvorstadt wurde 1895 nach Plänen von Leonhard Romeis fertiggestellt. Er war Professor für Architektur an der Kunstgewerbeschule in München und gewann den Wettbewerb um den Bau der Kirche. Eine Besonderheit sind unter anderem die Mosaiken, die den Vorbildern in Ravenna und Venedig nachempfunden sind. Der Platz der neoromanischen Kirche wurde von dem Gusseiser der Bavaria, Ferdinand Miller, gestiftet. St. Benno ist die einzige Pfarrkirche, die die Schutzherrschaft des Heiligen Benno von Meißen trägt.

St. Bonifaz.
Karlstr. 34,Stadtplan 80333 München .
Die Basilika St. Bonifaz befindet sich in der Münchner Maxvorstadt in unmittelbarer Nähe des Königsplatzes. Die nach dem Vorbild frühchristlicher Basiliken 1835 von Ludwig I. in Auftrag gegebene Abteikirche wurde 1850 eingeweiht. Nach ihrer Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde sie zum Teil wieder aufgebaut und in den Folgejahren vor allem der Innenraum umgestaltet. Der Basilika, in der sich die Grabstätte Ludwigs I. befindet, ist eine Benediktinerabtei angeschlossen.

St. Lukas.
Mariannenplatz 3,Stadtplan 80538 München .
Die Lukaskirche befindet sich am westlichen Isarufer zwischen der Ludwigs- und Maximiliansbrücke. Als evangelische-lutherische Pfarrkirche des Historismus zählt sie zu den einzigen in München, die nahezu vollständig erhalten sind. Sie wurde in den Jahren 1893 bis 1896 nach der Gestaltung von Albert Schmid erbaut. Die Außenarchitektur enthält romanische Elemente, während der Innenraum an die Frühgotik angelehnt ist. Das von Gustav Adolf Goldberg stammende Hochaltarbild stellt die Grablegung Christi dar. Die Lukaskirche ist ein beliebter Ort für Kirchenmusikkonzerte und andere kulturelle Veranstaltungen.

St. Matthäus.
Nußbaumstr. 1,Stadtplan 80336 München .
Der moderne Bau der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche St. Matthäus am Sendlinger-Tor-Platz wurde in den Jahren 1953 bis 1955 von Gustav Gsaenger als Ersatz für die von den Nationalsozialisten im 1938 gesprengte alte Matthäuskirche aus dem Jahr 1833 erbaut. Der von Gustav Gsaenger gestaltete Neubau zählt zu den frühen Sakralarchitekturen der Moderne. Mit seiner asymmetrischen Gestalt und dem freistehenden Glockenturm (Campanile) entfaltet er eine eigenwillige Formensprache. Die Münchner gaben dem Neubau von St. Matthäus am Sendlinger-Tor-Platz unter Anspielung auf die geschwungene Nierenform den Spitznamen Gottes Achterbahn, Luthers Achterbahn oder aber auch liebevoll Christkindl's Badewanne.

Herz-Jesu-Kirche, Neuhausen .
Romanstr. 6,Stadtplan 80639 München .
Die Herz-Jesu-Kirche befindet sich im Münchner Stadtteil Neuhausen. Der moderne, quaderförmige Bau wurde im Jahr 2000 nach den Plänen des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner fertiggestellt und wie die 1994 bei einem Brand zerstörte Vorgängerkirche dem „Herz Jesu“ geweiht. Einzigartig ist die Konstruktion des äußeren blauen Glaskastens, der einen inneren hölzernen Kubus bekleidet, ohne mit diesem verbunden zu sein. Die 14 Meter hohe Eingangsseite lässt sich wie ein riesiges Portal vollständig öffnen. Das Tor zieren kleine Quadrate mit Nagelmustern, deren kodifizierte Anordnung die Passionsgeschichte nach Johannes wiedergibt.

St. Georg, Bogenhausen.
Bogenhauser Kirchplatz 1,Stadtplan 81675 München .
Die ehemalige Dorfkirche von Bogenhausen (bis 1934) befindet sich im gleichnamigen Stadtteil in ruhiger Lage, südöstlich der Montgelasstraße. Über den Ursprung des spätromanischen Vorgängerbaus weiß man wenig. Nach ihrem Ausbau zur Rokoko-Kirche 1768 erhielt sie 1777 ihren zweifach eingeschnürten Zwiebelturm. Die Kanzel und zwei Seitenaltäre stammen von Ignaz Günther, die Heiligenfiguren des Hochaltars (St. Georg, St. Donatus, St. Irene) von Johann Baptist Straub (1770-1773). Auf dem Bogenhausener Friedhof fanden viele Prominente wie z.B. Lisl Karlstadt, Erich Kästner oder Rainer Werner Fassbinder ihre letzte Ruhe.

St. Johann Baptist, Haidhausen.
Johannisplatz 1,Stadtplan 81675 München .
Die Domkirche St. Johann Baptist am Johannisplatz ist eine neugotische Kirche im Münchner Stadtteil Haidhausen. Sie wurde zwischen 1852 und 1874 nach den Plänen von Matthias Berger errichtet und zählt mit ihrem über 90m hohen Westturm, zu den größten Kirchen Münchens. Sehenswert sind vor allem der 16m hohe Hochaltar aus weißem Mamor und das 15 Zentner schwere Triumphkreuz von Alois Mayer. Durch die Außenverkleidung mit Terrakotta fällt der neugotische Kirchenbau sofort ins Auge.

St. Joseph, Maxvorstadt.
Josephsplatz 1,Stadtplan 80798 München .
Die Kirche St. Joseph befindet sich im Norden der Maxvorstadt, an der Grenze zum Stadtteil Schwabing West. Das 1902 fertiggestellte Bauwerk ist seit seiner Errichtung Ordenskirche der Kapuziner. Bei einem Luftangriff 1944 wurde die Kirche nahezu vollständig zerstört. Nur der Kirchturm blieb beinahe unversehrt. Er erreicht eine Höhe von 63 Metern und beherbergt fünf große Glocken. Das imposante Tonnengewölbe wurde bei einer Generalsanierung Ende der 80iger Jahre stabilisiert und mit Stuck und Ornamentik verschönert.

St. Maria, Thalkirchen.
Fraunbergplatz 1,Stadtplan 81379 München .
Die Wallfahrts- und Dorfkirche St. Maria befindet sich am Frauenbergplatz unweit von der U-Bahnhaltestelle Thalkirchen. Im 13. Jahrhundert erbaut und später barockisiert enthält sie u.a. ein Gnadenbild (Madonna mit Kind) von Michel Erhart (1482) sowie die Bischofsfiguren St. Ulrich und St. Korbinian. Die Rokoko-Figuren St. Anna und St. Joachim zwischen den Säulen stammen von Ignaz Günther.

St. Michael, Berg-am-Laim.
Johann-Michael-Fischer-Platz 2,Stadtplan 81673 München .
Die katholische Pfarrkirche St. Michael Berg am Laim ist eine der pracht- vollsten Gotteshäuser im östlichen Münchner Stadtgebiet. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die spät- barocke Kirche nach Plänen des bayerischen Architekten Johann Michael Fischer errichtet - ihm und seinem Meisterwerk zu Ehren wurde der Platz vor dem Sakralbau nach ihm benannt. Das Innere der Kirche wurde von François de Cuvilliés im Stil des Rokoko reich verziert und mit Deckendfresken von Johann Babtist Zimmermann ausgestaltet, so dass die Kirche heute als ein Hauptwerk des süddeutschen Rokoko angesehen wird.

St. Michael, Perlach.
Pfanzeltstr. 1,Stadtplan 81737 München .
Die Pfarrkirche St. Michael befindet sich auf dem Pfanzeltplatz, dem Ortsmittelpunkt des ehemaligen Dorfes und heutigen Münchner Stadtteils Perlach. Erbaut wurde die barocke Kirche ab 1728 anstelle eines wegen Baufälligkeit abgebrochenen romanischen Vorgängerbaus. Aus diesem sind die beiden spätgotischen figürlichen Darstellungen der Anna selbdritt und des Heiligen Koloman am linken und rechten Chorbogenaltar erhalten.

St. Nikolai am Gasteig.
Innere Wiener Straße 1,Stadtplan 81667 München .
Die St. Nikolai Kirche befindet sich an der Inneren Wiener Straße im Stadtteil Haidhausen, ganz in der Nähe des Kulturzentrums Gasteig. Die dem hl. Bischof Nikolaus von Myra geweihte Kirche geht in ihrer Entstehung bis auf das Jahr 1204 zurück. 1315 wurde sie als eine von acht Filialen der Pfarrei Bogenhausen erwähnt. 1678 wurde nach dem Vorbild der Altöttinger Gnadenkapelle die sogenannte Lorettokapelle angebaut.

Quellen:Wikipedia/Stadtarchiv


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