Taxi & Limousinen Service München    Münchner Biergärten   Taxi & Limousinen Service München

Wo die Gemütlichkeit zu Hause ist.
Taxi & Limousinen Service München


Die Biergarten-Revolution :
Eigentlich ist für Umstürze und Aufstände ja eher der Franzose bekannt. Dem Bayern, als Menschentyp eher dem Wohlbehagen und der Tradition zugetan, hätte man wohl nicht so schnell eine Revolution zugetraut. Doch wenn die Stätte der bayerischen Seele, der Ort der absoluten Gemütlichkeit in Gefahr gerät, dann kennt der Bayer kein Halten mehr und geht auf die Straße - so geschehen am 12. Mai 1995. 25.000 Bürger demonstrierten damals in München gegen die Vorverlegung der Sperrstunde in den bayerischen Biergärten.

Biergenießer contra Anwohner:
Der "Anwohner", der personifizierte Feind der Biergartengenießer, drohte mit einer Klage die längst zum Kulturgut gewordene Bierseligkeit des Bayern zu zerstören. Schauplatz des Dramas: Die "Waldwirtschaft", von den Münchnern liebevoll "WaWi" genannt. Die Lärmbelästigung der Anwohner sei zu groß, urteilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof und unterschätzte die Breitenwirkung seines Urteils. Die Waldwirtschaft solle um 21.30 Uhr schließen, so die Richter.

Ein Aufschrei des Entsetzens
Dem Urteil folgte ein Aufschrei des Entsetzens - und im Mai die "Erste Biergarten-Revolution" auf dem Münchner Marienplatz. Viele der Demonstranten, die gekommen waren, hatten wahrscheinlich noch nie demonstriert - aber hier ging es ums Eingemachte.
Und sie waren nicht umsonst gekommen - die bayerische Staatsregierung zeigte Verständnis für den Unmut der Bevölkerung.
Der Landesvater setzte sich an die Spitze der Bewegung - im Juni wurde eine erste "Biergarten-Verordnung" erlassen. Im Biergartenstreit kehrte deswegen noch lange keine Ruhe ein - im Gegenteil, es wurde immer juristischer: Die Anwohner der Waldwirtschaft, die sich nach wie vor durch den Lärm belästigt fühlten, strengten eine Normenkontrollklage an, wollten die Frage grundsätzlich geklärt wissen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, ein zweites Mal bemüht, erklärte die Verordnung in erster Instanz für zulässig, doch die Anwohner gaben nicht auf und legten Revision ein.

Weißblauer Alleingang oder Willkür preußischer Obrigkeit?
Und damit wanderte die Biergartenfrage munter weiter zum Bundesgerichtshof - mitsamt Umweltminister Werner Schnappauf, der an die Spree reiste, um mal was klarzustellen: dass die Biergärten "eine seit Generationen weitergetragene Institution, eine Stätte der Begegnung und Erholung - und nie ein Platz alkoholisierter, krakeelender Krawallmacher" gewesen seien.
Allein, es half nur wenig: Die Biergartenverordnung sei ein weißblauer Alleingang und schlicht gestrickt, musste man sich von der preußischen Justitia entgegenhalten lassen.

Kompromiss: Die "Neue Biergartenverordnung"
Und so ging der Streit weiter bis ins Jahr 1999, als ein Kompromiss gefunden wurde und sich die Gemüter langsam wieder abkühlten auf die Temperatur von kellerkaltem Märzenbier.
"Bayern" weiß am besten, welche Regelungen angebracht sind, um bayerischer Tradition und Kultur gerecht zu werden", hieß es dann, und es kam zur "Neuen Biergartenverordnung", die den Lärmschutz berücksichtigte und klarstellte, was ein Biergarten eigentlich ist. Nämlich eine "traditionelle Einrichtung, eine im Freien gelegene Schank- und Speisewirtschaft, die in erheblichem Umfang mit Bäumen bepflanzt ist und wo der Verzehr mitgebrachter Speisen möglich ist".
Nach dieser Neuen Biergartenverordnung gilt für diese Traditionsgärten nun in Wohngebieten: Um 22.00 Uhr muss die "Musi" gehen, eine halbe Stunde später gibt´s noch eine letzte Maß, um 23.00 Uhr ist endgültig Schluss mit Lustig. Dabei unterliegen diese Bieroasen auch streng gestaffelten Lärmgrenzen. Für die Biergärten im Grünen gelten nach wie vor die längeren Öffnungszeiten, sofern sie schon vor der Verordnung Bestand hatten.

Ausschank:
Für gstandene Mannsbilder 1 Maß = 1Liter, ansonsten eine Halbe = 1/2 Liter. Für Damen auch ein Schoppen = 1/4 Liter, na dann Prost.
Reinheitsgebot der bayerischen Biere.


Hier eine kleine Auswahl an beliebten Münchner Biergärten:

Augustiner-Großgaststätte.
Neuhauser Straße 16 (Stadtplan)
80331 München
Tel.+49 (0) 89 / 2 60 41 06
Augustiner-Keller.
Arnulfstraße 52 (Stadtplan)
80335 München
Tel.+49 (0) 89 / 59 43 93
Aumeister Freimann.
Sondermeierstraße 1 (Stadtplan)
80939 München
Tel.+49 (0) 89 / 32 52 24
Chinesischer Turm.
Englischer Garten 3 (Stadtplan)
80538 München
Tel.+49 (0) 89 / 9 50 28
Hirschgarten.
Hirschgartenallee 1 (Stadtplan)
80639 München
Tel.+49 (0) 89 / 17 25 91
Hofbräuhaus.
Am Platzl 9 (Stadtplan)
80331 München
Tel.+49 (0) 89 / 22 16 76
Löwenbräukeller.
Nymphenburger Str. 2 (Stadtplan)
80335 München
Tel.+49 (0) 89 / 52 60 21
Menterschwaige-Gutshof.
Menterschwaigstraße 4 (Stadtplan)
81545 München
Tel. 64 07 32
Salvator-Keller.
Hochstraße 77 (Stadtplan)
81541 München
Tel.+49 (0) 89 / 48 32 74
Schloßwirtschaft Zur Schwaige.
Schloß Nymphenburg E.30 (Stadtplan)
80638 München
Tel.+49 (0) 89 / 17 44 21
Seehaus.
Kleinhesselohe 3 (Stadtplan)
80892 München
Tel.+49 (0) 89 / 3 81 61 30
Taxisgarten.
Taxisstraße 12 (Stadtplan)
80637 München
Tel.+49 (0) 89 / 15 68 27
Viktualienmarkt.
Viktualienmarkt 6 (Stadtplan)
80331 München
Tel.+49 (0) 89 / 29 75 45
Waldwirtschaft.
Georg-Kalb-Straße 3 (Stadtplan)
82049 Großhesselohe
Tel.+49 (0) 89 / 79 50 88


...Prost mitanander.
Taxi München Online
Taxi München Online





Haftungsausschluss

© Taxi & Limousinen Service München. All rights reserved.
Taxi & Limousinen Service München - Besichtigungstouren und Stadtrundfahrten
Taxi München Online