Münchner Sehenswürdigkeiten Teil 1

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Glyptothek Glyptothek D.Museum Alianz Arena
Glyptothek
Odeonsplatz
Deutsches Museum
Allianz Arena


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Alte Akademie.
Das Wilhelmium wurde 1583-1590 von den Jesuiten mit Unterstützung des Herzogs Wilhelm I errichtet. Geplant wurde der Bau wahrscheinlich von Friedrich Sustris, der von 1540-1599 lebte. Nachdem im Jahre 1773 die Jesuiten verboten wurden, wurde das Gebäude vom damaligen bayrischen Kadettenkorps militärisch genutzt. 1783 zog dann die bayrische Akademie der Wissenschaften in das Gebäude ein. Als 1826 die Ludwig Maximilian Universität von Landshut nach München umzog, wurde diese ebenfalls in dem Gebäude untergebracht. Wie leider so viele historische Gebäude wurde auch das Wilhelmium 1944 im zweiten Weltkrieg von den Alliierten durch Fliegerbomben fast vollständig zerstört. Nach dem Krieg wurde die Akademie wieder aufgebaut. Die Akademie wurde damals im Nordostflügel der Münchner Residenz untergebracht. Heute wird das Wilhelmium von verschiedenen Behörden genutzt. So hat zum Beispiel das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung ihren Sitz in der alten Akademie. Das Jesuitenkollege besitzt dort heute noch Unterkünfte für etwa zehn Priester. Eigentümer der Alten Akademie ist der Freistaat Bayern. Verwaltet wird sie vom bayrischen Staatsministerium für Finanzen.


Alte Pinakothek.

Eine der bedeutensten Gemäldegalarien der Welt in einem 137 m langen Neorenaissance-Palast, 1826-36 nach venizianischen Vorbildern durch Leo von Klenze erbaut. Sie stellt Gemälde von Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhundert aus und ist eine der bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Die Bestände sind Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Gegenüber der Alten Pinakothek befindet sich die Neue Pinakothek mit Werken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Als drittes Museum komplettiert die Pinakothek der Moderne das Kunstareal mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts.


Allerheiligen Hofkirche.

Die Allerheiligen Hofkirche wurde nach Plänen von Leo von Klenze 1837 erbaut. Sie war der erste Kirchenneubau in München und Bayern nach der Säkularisation 1803. Um dieser Tatsache gerecht zu werden, wurde sie „Allen Heiligen“ geweiht. Der dreischiffige Kirchenbau im klassizistischen Stil sollte mit seinen weit stehenden Säulen an die Kirchen des Mittelmeerraums erinnern. Als direktes Vorbild für die Hofkirche diente der Markusdom in Venedig. Die Allerheiligen Hofkirche gehört zum Gebäudekomplex der Münchner Residenz.
König Ludwig I konnte die Empore direkt von den Gemächern der Residenz betreten. Die Bürger Münchens betraten die Hofkirche durch die im romanisch-gotischen Stil gestaltete Ostfassade.


Pinakothek der Moderne.

Die Pinakothek der Moderne vereint unter ihrem Dach vier voneinander unabhängige Museen, die in einer einzigartigen Konstellation verschiedene Bereiche der Kunst abdecken:
   Die Sammlung Moderne Kunst (die ihrerseits ein Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist).
   Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich (das Staatliche Museum für angewandte Kunst),
   Das Architekturmuseum der Technischen Universität München sowie die Staatliche Graphische Sammlung.
Der Architekt Stephan Braunfels entwarf den modernen und offenen, von Architekturkritikern einhellig als gelungen eingeschätzten Bau, der nur gebaut werden konnte, weil zuvor genügend private Spenden (Startfinanzierung von zehn Millionen Euro) gesammelt wurden. Erst daraufhin übernahm der Freistaat Bayern die Finanzierungskosten und stellte das Grundstück der ehemaligen Türkenkaserne zur Verfügung, das bereits für Universitätsinstitute verplant war. Die Pinakothek der Moderne wurde am 16. September 2002 eröffnet
Im Inneren des weißen Baukörpers aus Sichtbeton führen zwei große Treppenanlagen von der zweischaligen Rotunde als Zentrum des Baus aus zu den Sammlungen. Ihr Gesamtdurchmesser beträgt 30 m. Im Untergeschoss befindet sich die Designsammlung, im Erdgeschoss liegen Ausstellungsräume für die Architektursammlung, die Graphische Sammlung und Wechselausstellungen. Im Westflügel des Obergeschosses ist die Sammlung der klassischen Moderne untergebracht, im Ostflügel die Sammlung für Gegenwartskunst.

Alter Hof.
Auf dem Gelände des Alten Hofs, nur ein paar Schritte vom Rathaus entfernt, stand im 12. Jahrhundert die erste bayerische Residenz. Von hier aus soll Heinrich der Löwe, der Stadtgründer Münchens, seine Machtspiele betrieben haben. Ein Jahrhundert später wich der Bau einer Trutzburg, aus Sicherheitsgründen von Wassergräben umgeben. In dieser stolzen Festung wurde im Jahr 1282 Ludwig der Bayer geboren, ein Wittelsbacher, der für einige Jahrzehnte zum wichtigsten Herrscher nördlich der Alpen wurde. Von 1328 bis 1347 war er Kaiser des deutschen Reichs. Allerdings gegen den Willen des Papstes, der ihn wegen Unbotmäßigkeit auch exkommunizierte. Was Ludwig den Bayern freilich nicht störte. Seinen Münchner Herrschaftssitz baute er zu einem Zentrum der Wissenschaften aus, scharte Gelehrte um sich und gründete eine Bibliothek, die im damaligen Europa ohne Beispiel war. Ludwig der Bayer war übrigens der erste deutsche Kaiser mit festem Wohnsitz. Seine Vorgänger waren ständig unterwegs, reisten von Ort zu Ort, betrieben ihren Job quasi ambulant.

Natürlich wurde die ehemalige Trutzburg, in der einmal die Reichskleinodien aufbewahrt wurden, im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut. doch erhalten sind von der „Urzelle des bayerischen Staatswesens“ bis heute wundervolle gotische Gewölbe, ein traumhaft schöner Holzdachstuhl, ein imposanter Turm und ein Erker aus dem 15. Jahrhundert. Die Skulptur eines Affen erinnert an eine Legende. Angeblich soll Ludwig der Bayer als Säugling von einem Affen aus der Wiege zuerst entführt – und dann gerettet worden sein. Ob es stimmt? Niemand weiß es. Fest steht allerdings, dass der bayerische Kaiser 1347 bei einem Jagdunfall in der Nähe von Fürstenfeldbruck ums Leben kam.

Altes Rathaus.
Das Alte Rathaus ist ein Nachfolgebau des 1310 zum ersten Mal urkundlich erwähnten Münchner Rathauses, das wegen der Stadtbefestigung, die damals noch am Marienplatz endete, weiter westlich stand, aber bereits den östlichen Abschluss des zentralen Münchner Platzes bildete. Bereits um 1392/94 erhielt dieser Bau einen großen Saal, auch wurde das Talburgtor der leonischen Stadtbefestigung, das damals Unteres Tor genannt wurde, zum Rathausturm umgebaut. Das Alte Rathaus auf einer Postkarte aus dem späten 19. Jahrhundert, Blick vom Marienplatz Richtung Tal. 1460 fiel der gesamte Komplex, von dem eine sehr gute Beschreibung existiert, aber keine Abbildungen bekannt sind, einen Blitzschlag zum Opfer.
1470 bis 1480 erbaute Dombaumeister Jörg von Halsbach, genannt „Ganghofer“, sein spätgotisches Rathaus. Zentraler Raum war der Saalbau, dessen spätgotischer Saal zu den architektonischen Meisterleistungen der Münchner Gotik gehört. Das Alte Rathaus erfuhr in Laufe der Jahrhunderte mehrere Umgestaltungen, die dem jeweiligen Zeitgeschmack entsprangen: Im 17. Jahrhundert wurde die Fassade barockisiert, der Rathausturm erhielt eine Zwiebelkuppel.
1778/79 veränderte A. Demmel die Westfassade im Stil der Spätrenaissance, Arnold Zenetti regotisierte das Rathaus 1861 bis 1864 dann wieder im Sinne des Historismus. Der Saal Ganghofers blieb dabei immer unangetastet. Nachdem die Stadtverwaltung 1874 in den ersten Bauabschnitt des Neuen Rathauses umgezogen ist und das nun mehr Altes Rathaus genannte Gebäude vor allem zu repräsentativen Anlässen genutzt wurde, wurde im Erdgeschoss eine Durchfahrt zum Tal mit einer separaten Fußgängerpassage durchgebrochen. 1934/35 wurde die heutige Durchfahrt in gotisierenden Formen über das ganze Erdgeschoss hin ausgedehnt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Alte Rathaus schwer beschädigt; der Turm des Alten Rathauses wurde 1940 abgebrochen, um eine Durchfahrt für Panzer zwischen Marienplatz und Tal zu schaffen. Der Wiederaufbau erfolgte dann in zwei Phasen: 1953 bis 1958 wurde der Saalbau des Alten Rathauses wiederaufgebaut, wobei der Ganghofer'sche Saal das Kernstück des Wiederaufbaus war. In der Fassadengestaltung orientierten sich die Denkmalschützer am gotischen Original; so wurde das Hauptfenster wieder höher; die neugotischen Elemente, vor allem die Statuen Ludwig des Bayerns (Westfassade) und Heinrich des Löwens (Ostfassade) und die Giebelgestaltung blieben erhalten. Lange wurde in der Öffentlichkeit über einen möglichen Wiederaufbau des Talburgturmes diskutiert, schließlich rekonstruierte Erwin Schleich 1971 bis 1974 den 56 Meter hohen Alten Rathausturm nach dem gotischen Original von 1493. Der gotische Saal des Alten Rathauses ist heute Repräsentationsort des Stadtrates und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt. So werden Auszeichnungen wie die Medaille „München leuchtet“ im Alten Rathaus verliehen. Der Turm des Alten Rathauses beherbergt das Spielzeugmuseum, Sammlung Ivan Steiger. Zu sehen sind alte Modelleisenbahnen, Plüschtiere, Puppen, Puppenstuben und Blechspielzeug.

Asamkirche mit Asamhaus.
Die Asamkirche (offiziell St. Johann Nepomuk) in München wurde von 1733–1746 von den Brüdern Asam (Cosmas Damian Asam und Egid Quirin Asam) errichtet. Sie gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der beiden Hauptvertreter des süddeutschen Spätbarocks. Die Kirche sollte ursprünglich als Kapelle der inzwischen in München ansässigen Brüder Asam entstehen. Nachdem es Egid Quirin Asam zwischen 1729 und 1733 gelang, mehrere neben seinem Wohnhaus gelegene Grundstücke zu erwerben, errichtete er ab 1733 zusammen mit seinem Bruder Cosmas Damian dort die Kirche St. Johann Nepomuk. Die Kirche wurde ohne Auftrag und als Privatkirche zur höheren Ehre Gottes und zum Seelenheil der Baumeister errichtet.
Das ermöglichte den Brüdern auch, unabhängig von den Vorstellungen von Auftraggebern zu bauen. So konnte Egid Quirin Asam durch ein Fenster aus seinem Privathaus direkt auf den Hochaltar blicken. Obwohl die Kirche eigentlich als Privatkirche geplant war, mussten die Gebrüder sie nach Protesten der Bevölkerung öffentlich zugänglich machen. Egid Quirin Asam konzipierte die Kirche als Beichtkirche für die Jugend. So enthält sie sieben Beichtstühle mit allegorischen Darstellungen. Die barocke Fassade ist eingebunden in die Häuserflucht der Sendlinger Straße und schwingt sich nur leicht konvex nach außen.


Allianz Arena.

Die Allianz Arena ist ein Fußballstadion im Norden von München und bietet bei Bundesligaspielen 71.137 Plätze, zusammengesetzt aus 57.343 Sitzplätzen, 13.794 Stehplätzen, 1.374 Logenplätzen, 2.152 Business Seats (einschließlich 104 Sitzplätzen für Ehrengäste) und 966 Sponsorenplätzen. In der Allianz Arena bestreiten die beiden Münchner Fußballvereine FC Bayern München und TSV 1860 München seit der Saison 2005/06 ihre Heimspiele. Außerdem war sie Spielort der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und Austragungsort des Endspiels der UEFA Champions League 2012. Das Stadion liegt am nördlichen Ende des Münchner Stadtbezirks Schwabing-Freimann in der Fröttmaninger Heide und ca. 9,8 km Luftlinie vom Marienplatz entfernt. Die für die Arena charakteristische Fassade besteht aus 2.760 jeweils 0,2 mm dicken Folienkissen aus ETFE (Ethylen-Tetrafluorethylen), von denen die 1.056 Kissen im Bereich der Außenfassade beleuchtet, die 1.704 im Bereich des Daches nicht beleuchtet werden. Sie ergeben eine Gesamtfläche von 66.500 m². Die 45° gegen den Uhrzeigersinn angebrachten rautenförmigen Kissen können autonom wahlweise in Rot, Blau oder Weiß und in mehreren Helligkeitsstufen beleuchtet werden. Bei Heimspielen des FC Bayern München erstrahlt die Arena in Rot und Weiß, bei denen des TSV 1860 München in Blau und Weiß und bei Länderspielen in Weiß.     

Bayerische Staatskanzlei.
Vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stand an der Stelle der heutigen Staatskanzlei das Bayerische Armeemuseum. Die Staatskanzlei war seit Kriegsende in der ehemaligen Preußischen Gesandtschaft in der Prinzregentenstraße untergebracht. Ministerpräsident Franz Josef Strauß trieb die Pläne zu einem repräsentativen Neubau voran. Einen Architektenwettbewerb zum Neubau der Staatskanzlei gewann 1982 das Architektenteam Diethard J. Siegert und Reto Gansser. Ab Herbst 1984 gab es jahrelange heftige Auseinandersetzungen mit der Landeshauptstadt München wegen der architektonisch sensiblen Lage am Hofgarten und an der Residenz. Besonders die geplante Beseitigung des ab 1560 angelegten Arkadengangs am Nordrand des Hofgartens zugunsten des Neubaus war umstritten und rief die Bürgerinitiative „Rettet den Hofgarten“ ins Leben. Der Kunsthistoriker Gunter Schweikhart kam in einem Gutachten vom 2. Mai 1987 zu dem Ergebnis, dass es sich „hinsichtlich seiner historischen und architektonischen Bedeutung um ein besonders wertvolles Baudenkmal“ handelt und forderte die Sanierung. Dagegen verteidigte das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege das Vorhaben der Staatsregierung. Generalkonservator Michael Petzet sah die Bayerische Staatskanzlei gerade aus historischen Gründen in der Nähe der Residenz am richtigen Platz. Schließlich kam es zu einem Kompromiss mit deutlich kleinerem Bauvolumen. Der 1982 sanierte Kuppelbau des alten Armeemuseums wurde als Zentralbau der Staatskanzlei beibehalten, die Arkaden bezog man in den Neubau der Staatskanzlei ein. 1989 wurde mit der Erstellung der Tiefgarage begonnen, 1993 war die neue Staatskanzlei bezugsfertig. Am neunten Tag als bayerischer Ministerpräsident konnte Edmund Stoiber am 6. Juni 1993 seinen neuen Amtssitz beziehen. Er umfasst etwa 8800 m². An der Ostseite der Staatskanzlei fließt der Köglmühlbach vorbei.
Vom Armeemuseum zur Staatskanzlei Vom Armeemuseum zur Staatskanzlei

Bavaria mit Ruhmeshalle.
16 m (mit Sockel 30 m) hohes Bronzestandbild von Ludwig Schwanthaler, 1844-50 gegossen. Neben der altgermanisch gekleideten Frauengestalt steht das bayerische Wappentier, der Löwe. Auf 126 Stufen kann man bis in den Kopf der Statue gelangen.In der umrahmenden Ruhmeshalle, einem streng klassizistischen Bau Leo von Klenzes (1843-53), befinden sich 77 Büsten berühmter Bayern.

Bayerisches National Museum .
Früherer Holzgarten erbaut von Gabriel von Seidel, bewußt in "Mischform" aller Baustile der vergangenen Jahrhunderte. Das Bayerische Nationalmuseum in München beherbergt auf 12000 m² eine kunst- und kulturhistorische Sammlung von europäischem Rang. Der Ausdruck Nationalmuseum in seinem Namen bezieht sich allerdings nicht auf die deutsche sondern auf die bayerische Nation. Seine überwiegend regionales Kunsthandwerk umfassende Sammlung hatte von Beginn an einen an die Bildung breiter Schichten, insbesondere der Handwerkerschaft, gerichteten Auftrag. Es befindet sich damals am Übergang vom fürstlichen Kuriositäten-Kabinett, der fürstlichen Bildergalerie hin zum öffentlichen Museum. Größte Krippensammlung der Welt. Ausstellungen der Holzschnitte von Sandtner, die Stadtpläne Münchens zu verschiedenen Zeiten darstellen.

BMW Hochhaus.
Der BMW Vierzylinder (auch: BMW-Turm, BMW-Hochhaus) ist das Hauptverwaltungsgebäude und Wahrzeichen des Autoherstellers BMW in München. Es wurde im Zeitraum von 1968 bis 1972 (pünktlich zu den Olympischen Sommerspielen 1972) erbaut und am 18. Mai 1973 eingeweiht. Es ist 101 m hoch, steht in unmittelbarer Nähe zum Münchner Olympiagelände und ist wie dieses eines der sehenswürdigen Beispiele moderner Architektur in München. Direkt daneben steht das im Volksmund als Salatschüssel oder Weißwurstkessel bekannte BMW-Museum. Der Architekt ist Karl Schwanzer. Optisch gesehen stellt sich das Gebäude als aus vier in Kreuzform nebeneinanderstehenden senkrechten Zylindern bestehend dar, wobei jeder Zylinder nochmals durch ein Zurückziehen der Fassade oberhalb der Mitte vertikal geteilt wird. Das Gebäude ist von seiner Statik her insofern interessant, dass diese Zylinder nicht auf dem Boden stehen, sondern an einem im Inneren des Gebäudes nach oben führenden Mittelpylon hängen. Die einzelnen Stockwerke wurden am Boden gebaut und dann nach oben gezogen.
Der Turm hat einen Durchmesser von 52,30 Meter. Das Gebäude hat insgesamt 22 Geschosse, davon zwei Kellergeschosse und 18 Bürogeschosse. Das BMW-Hochhaus war bei Fertigstellung Münchens höchstes Bürogebäude, wurde jedoch einige Jahre später vom 114 Meter hohen Hypo-Hochhaus übertroffen. Während der Olympischen Spiele 1972 mussten sämtliche BMW-Logos von den Gebäuden entfernt werden, um unerwünschte Schleichwerbung zu vermeiden, auf der gegenüberliegenden Seite der Lerchenauerstrasse der futuristische Neubau der BMW Welt .

Botanischer Garten.
Der Botanische Garten München-Nymphenburg, auch Neuer Botanischer Garten, schließt an den Nymphenburger Park nach Norden an und ist mit einer Fläche von 22 ha und über 400.000 Besuchern im Jahr einer der größeren Botanischen Gärten Deutschlands. Er gehört heute zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. 1809 kam es zur Gründung des ersten Botanischen Gartens in München nach einem Entwurf von Friedrich Ludwig von Sckell und unter Leitung von Franz von Paula Schrank. Der Alte Botanische Garten liegt in der Nähe des verkehrsreichen Karlsplatzes im Stadtzentrum. 1914 wurde deshalb der Neue Botanische Garten vor den Toren Münchens in Nymphenburg angelegt. Auf Initiative von Karl Ritter von Goebel plante dieser zusammen den neuen Garten zusammen mit dem Gartenarchitekten Holfelder. Goebel wurde der erste Direktor des Botanischen Gartens Nymphenburgs. Seit 1966 werden der Neue Botanische Garten, die sich auf dem gleichen Gelände befindende Botanische Staatssammlung sowie das Institut für Systematische Botanik der Ludwig-Maximilians-Universität in Personalunion geleitet.
Im Botanischen Garten werden etwa 14.000 Pflanzenarten kultiviert. In der Schausammlung der über 4.500 m² großen Gewächshäuser haben Pflanzen feuchttropischer Gebiete, kühltropischer Bergwälder und Wüsten ihren Platz. Weitere Einrichtungen sind der Schmuckhof, der Rhododendronhain, das Arboretum und das Alpinum. Zusammen mit seiner Außenstation, dem Alpengarten am Schachen (1.850 m), dient die Einrichtung auch Forschung und Lehre. Beliebter Treffpunkt ist ein Café, das sich inmitten des Rosengartens befindet.

Bürgersaalkirche.
1709 bis 1710 entstand nach Plänen des italienischen Baumeisters Giovanni Antonio Viscardi der sogenannte Bürgersaal im Barockstil. Dieses unauffällige, aber vornehme Gebäude diente der Marianischen Männerkongregation, die seit 1610 von den Jesuiten geleitet wurde, als Betsaal und wurde erst 1778 zur Kirche geweiht. Der Bürgersaal erhielt seinen Namen, weil zur Kongregation seit dem 18. Jahrhundert nur noch einfache Bürger gehörten, die Adligen und hohen Beamten hatten sich in der “Lateinischen Abteilung” zusammengeschlossen. Im 2. Weltkrieg wurde auch die Bürgersaalkirche zerstört. Zwar hat man sie wiederaufgebaut, jedoch ist das Deckenfresko “Himmelfahrt Mariä” von Martin Koller für immer verloren. Gerettet werden konnte der Altarrelief von Andreas Faistenberger aus dem Jahre 1710 sowie die Schutzengelgruppe von Ignaz Günther, das bekannteste Kunstwerk des Bürgersaals. Zum Wallfahrtsort wurde der Bürgersaal, weil sich in der Unterkirche das Grab des 1987 seliggesprochenen Jesuitenpaters Rupert Mayer befindet, der wegen seiner unbeugsamen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten von diesen verfolgt wurde. Kurz nach Ende des Krieges, am 1. November 1945, starb Rupert Mayer. Die Kirche befindet sich in der Neuhauser Straße 48.Stadtplan

Bürgerhaus.
Das Mittelalterliche Bürgerhaus war das Wohnhaus der rechtlich vollgültigen Bewohner einer Stadt (Bürger), meistens in Verbindung mit den Gewerberäumen für Handel oder Handwerk. Die Bauart ist sehr verschieden, jedoch für eine Region und Zeitepoche, zumindest in einer Stadt sehr ähnlich, da sämtliche Grundstücke der Gründungsstädte gleichmäßig parzelliert waren. Die Bürgerhäuser grenzten mit der Fassade direkt an den Straßenrand und waren meistens lückenlos aneinander gebaut, oder nur mit sehr schmalen Abständen. Zeigte die Fassade den Giebel, dann spricht man von giebelständigen, sonst von traufständigen Bürgerhäusern. Im Erdgeschoss befanden sich die Gewerberäume, im Obergeschoss die Wohnräume und das Dach diente als Lagerraum. Durch das Haus führte, wenn das Grundstück nur von einer Seite her erschlossen ist, eine Durchfahrt in den Hofraum hinter dem Haus, in dem sich häufig weitere Nebengebäude befanden. Münchens ältestes Bürgerhaus befindet sich in der Burgstr 5. Stadtplan In im Befand sich von 1512 - 1625 Münchens Stadtschreiberrei. Im Nachbarhaus lebte drei Monate lang Wolfgang Amadeus Mozart, im Haus gegenüber starb der berühmte Baumeister François Cuvilliés.


Quellen:Wikepedia,Stadt München

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