Die Bayerischen Schmankerl

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Weil die Liebe zu Bayern auch durch den Magen geht.
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Bayerische Schmankerl


"Allain Gersten, Hopfen und Wasser sölle genommen und gepraucht werden", dekretierte 1516 der Bayernherzog Wilhelm IV. im wohl ältesten geltenden Lebensmittelgesetz der Welt.
Das "Bayerische Reinheitsgebot" ist bis auf den heutigen Tag das Grundgesetz der in aller Welt berühmten bayerischen Brauer. "Dunkles", "Helles", "Export" und "Spezial" sowie die berühmten Starkbiere, mit denen einst Bayerns Mönche die Fastenzeit überbrückten, haben Freunde in aller Welt.

Das Weizenbier, landläufig als Weißbier und von alten Bayern als "das einzige Gemüse" bezeichnet, "das wir noch beißen können", nimmt der Bayer gerne mit einer anderen Landesspezialität zu sich, der Weißwurst.
Diese besteht aus Kalbfleisch, Schweinespeck und zahlreichen Ingredienzien (Zitrone, Zwiebel, Salz, Petersilie, weißer Pfeffer, Muskatnuss), deren Dosierung jeder Metzger als Betriebsgeheimnis für sich behält. Sie schmeckt am besten mit frischen Laugenbrezeln und Weißwurstsenf.

Ganz oben in der Rangfolge der bayerischen Brotzeitfavoriten steht jedoch der Leberkäs.
Das Produkt aus Stierbrat, Schweinefleisch und Speck hat seinen Namen davon, dass es seit dem 16. Jahrhundert wie große Käselaibe gebacken wird und deshalb ursprünglich "Laiberkäs" hieß.
Ein besonderer Brotzeit-Leckerbissen ist auch der "Radi" (auch Rettich, vom Lateinischen "radix").
Neben "Geselchtem" (Geräuchertem) aus Niederbayern und den vielen Wurstspezialitäten aus Franken enthält der bayerische Brotzeitteller rund 40 Käsesorten, die meist aus dem Allgäu stammen.

Im fränkischen Raum gehört zum herben Frankenwein, der als "Bocksbeutel" Weltruf genießt, vor allem der angemachte Käse, der Gerupfte. Spezialgericht der Franken sind außerdem Rindfleisch, Meerrettich (Kren) und selbstgemachte Nudeln.
Wenn die Küche eines Landes sogar einen Franzosen begeistert und noch dazu einen wie Michel de Montaigne, der in seinen Tagebüchern bayerische Gaumengenüsse überschwänglich lobt, dann verdaut man leicht die Meinung des Ritters Seifried von Helbig, der im 13. Jahrhundert das "Gefräße" der Bayern verhöhnt hat.

Ritterlicher hat sich hier schon der Dialektiker Bert Brecht aus Augsburg aus der Affäre gezogen, indem er den bayerischen Kartoffelsalat als eine Barbarei bezeichnete, die er nicht missen möchte.
Auch Semmel- und Kartoffelknödel tragen dazu bei, dass es in Bayern mehr stattliche Erscheinungen gibt als anderswo.

Im schwäbischen Landesteil serviert man an ihrer Stelle die so genannten "Spätzle", und zwar seit alters und in solchen Mengen, dass der bayerische Staatsrat Ritter von Hazzi 1805 in einem Gutachten über die Bevölkerung des Allgäus schrieb: "Leur nourritures ne sont que des noudels", zu deutsch "Ihre Nahrung besteht nur aus Nudeln".


Da laft on as Wasser im Mund zam.
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