Taxi München Online - Reinheitsgebot der bayerischen Biere.

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2016 jährt sich der Erlass des bayerischen Reinheitsgebots zum 500. Mal

Schon bei den ältesten Kulturen aller Erdteile findet sich die Technik des Bierbrauens - erste schriftliche Zeugnisse dafür gibt es bereits um 3000 v. Chr. bei den Sumerern. Im süddeutschen Raum breitete sich der Hopfenanbau zur Bierherstellung allerdings erst im Mittelalter verstärkt aus - zuvor wurde in Bayern vor allem Wein angebaut. Im Mittelalter führten zunächst Klosterbrauereien einen geregelten Braubetrieb.

Die älteste noch existierende Brauerei in München - Augustiner - geht auf ein solches Kloster zurück (Brauerei seit 1328). Ab dem 13./14. Jahrhundert schlossen sich dann auch kleinere handwerkliche Brauereien zu Zünften zusammen.

Das Reinheitsgebot:
Verschiedene Quellen aus dem Mittelalter berichten von zum Teil recht abenteuerlichen Zutaten im Prozess der Bierherstellung. Experimentiert wurde von den jeweiligen Bierbrauern unter anderem mit Kohlestaub, um das Bier dunkler zu färben, mit Kreide, um zu saures Bier genießbar zu machen oder mit Kräutern, Wurzeln und Gewürzen wie Eichenrinde oder Rosmarin. Sogar von der Zugabe von Fliegenpilzen zur "Verfeinerung" des Gebräus wird an einer Stelle berichtet.

Um den Ausschank solcher gepanschten Biere zu verhindern, erließ der bayerischen Herzog Wilhelm IV. im Jahr 1516 das berühmte bayerische Reinheitsgebot, das die erlaubten Inhaltsstoffe des Bieres vorschreibt.     Übersetzung der Originalfassung des Reinheitsgebotes.Übersetzung der Originalfassung des Reinheitsgebotes

Ins Bier gehören demnach nur Hofen, Malz (Gerste) und Wasser. Dieser Erlass war zwar nicht das erste Gesetz seiner Art, gilt aber als eine der ersten landesweiten lebensmittelrechtlichen Regelungen überhaupt. Hefe wird im Reinheitsgebot nicht erwähnt, da 1516 so gut wie nicht bekannt war, dass sie eine wesentliche Voraussetzung für die Gärung und also der vierte nötige Rohstoff für Bier ist. Nach diesen Vorgaben wird das Bier noch bis heute gebraut. 1906 wurde das Reinheitsgebot mit dem deutschen Biersteuergesetz in nationales Recht übernommen. Heute sind die Zusatzstoffe des Bieres sogar im EU-Recht geregelt, wo das Bier als "traditionelles Lebensmittel" geschützt ist.

Die handwerklichen Brauereien wurden im 19. Jahrhundert mehr und mehr durch große Industriebetriebe abgelöst. Zu Beginn des 20. Jh. gab es noch ca. 25 verschiedene Brauereien in und um München. Seit dieser Zeit hat ihre Zahl jedoch stark abgenommen. Heute gibt es in München vor allem sieben berühmte Biermarken: Augustiner, Hofbräu, Paulaner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Spaten, Franziskaner. Insgesamt brauen diese sieben zusammen rund 6,0 Millionen Hektoliter Bier pro Jahr.

Quelle:Bayerischer Brauerbund

Ausschank:
Für gstandene Mannsbilder 1 Maß = 1Liter, ansonsten eine Halbe = 1/2 Liter. Für Damen auch ein Schoppen = 1/4 Liter, na dann Prost.


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